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Ein Besuch in Woldegk

Ab 1991 wurden im Rahmen der Städtebauförderung große Teile des historischen Stadtkerns saniert und kriegsbedingte Baulücken geschlossen, so dass ein Bummel durch die Gassen der Stadt und entlang der Stadtmauer ein Vergnügen bereitet.

Eine der höchstgelegenen Kleinstädte in MV ist die Windmühlenstadt Woldegk, südlich der HelpterBerge, im Grundmoränengebiet etwa 100 m über NHN gelegen. Die Gründung der Siedlung ‚de Woldegen’ liegt Anfang des 13. Jh. Eine Burg an der Spitze der Helpter Berge in waldreichem Gebiet ist für die Deutung des Stadtnamens maßgeblich ‚Waldecke‘ = Wold für Wald und Egke für Ecke oder Kante ...

Das Stadtwappen (nachgewiesen 1271) deutet auf eine brandenburgische Gründung hin.

Zwischen 1892 und 1912 erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Neben bis zu sieben Windmühlen gab es eine Zuckerfabrik, ein Gaswerk, zwei Ziegeleien, eine Dampfpflugfabrik und ein Wasserwerk. Außerdem erfolgte der Anschluss an die mecklenburgische Eisenbahn. Am Ende des 2.Weltkriges war Woldegk zu 70% zerstört.

Blick auf die Sankt Petri Kirche durch die Stadtmauer

Ausblick Stadtseits auf die Wallkrone

Südöstlicher Blick auf den 24 Meter hohen Kirchturm spitzer Turmhelm auf achteckigen Fachwerkaufsatz (2007 wieder errichtet)

Historische Wall- und Wehranlage - Stadtmauer (Rundweg)

Blick in die Burgtorstrasse

Pferdestatue auf dem Karl-Liebknecht-Platz

Mühlenmuseum Woldegk (etwa 100 Jahre alte Holländerwindmühle)

Blick vom Beschüttboden der Museumsmühle (am Horizont ist die Gotteskampmühle zu erkennen)

Windrose - wichtigstes Merkmal der Holländerwindmühle (mit Hilfe der Windrose wird die Kappe der Mühle und damit der Flügelbaum in den Wind gedreht)