REISEZIELE

Gut Alt Käbelich

Der Gutshof wirkt irgendwie verloren und ist es wohl auch ...

Vom Verfall bedrohtes Gutshaus

In dem 1298 erstmals urkundlich erwähntem Cobelik (Stutenort) haben wir Verlorenes, Unerwartetes und Harmonisches gefunden. Durch die Bundesstraße wirkt das Dorf wie zerschnitten und gliedert sich auch optisch in 2 Teile.

Südlich der B 104 liegt das um 1800 erbaute Gutshaus mit seinen Wirtschaftsbauten. Von der Denkmalliste ist der neoklassizistische Bau längst gestrichen, gewohnt wird heute hinter dem Gutshaus in einem teilsanierten ehemaligen Wirtschaftsgebäude. „Wir warten bis das Gutshaus einfällt, ein Abriss wäre ja viel zu teuer“ erzählt uns ein Bewohner. In den alten Stallungen halten sie Kühe und Schafe. Der Gutshof wirkt irgendwie verloren und ist es wohl auch ...

Mit viel Liebe und Engagement der gesamten Familie Sump wurden die Räumlichkeiten einer ehemaligen elektrischen Mühle und auch das Stallgebäude des Hofes zu einer Ausstellung rund um Imkerei, Haus- und Hofwirtschaft sowie Bäckerei und Hausschlachtung umgestaltet.

Der nördliche Teil des ehem. landwirtschaftlichen Gutsdorfes gliedert sich harmonisch um Dorfkirche und Pfarrhaus.

Die erst 1962 erbaute Schule wurde 2001 wieder geschlossen.

Der frühgotische Feldsteinquaderbau des Übergangsstils aus dem 13. Jh. mit Kirchturm überragt auch ohne Turmspitze alle Gebäude am Dorfanger. Der achteckige Pyramidenhelm wurde bereits 1987 durch ein Turmdach ersetzt.

Die 1589 gegossene Glocke läutet 3x täglich, dank im Jahr 2000 installierter elektrischer Läuteanlage.

 

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