REISEZIELE

Gutshaus Krumbeck

Nach Durchquerung des Naturschutzgebietes Wacholderberg gelangen wir in die Gutsfeldmark Krumbeck. Der namensgebende „krumme Bach“ durchzieht noch heute das Dorf mit seinem Lenne Park.
Zunächst treffen wir auf die ehemalige Wehrkirche aus dem 14. Jh. mit ihrer 1858 errichteten Grabkapelle für den Patron Otto von Dewitz. 2002 wurde das Patronatsverhältniss an der Kirche zu Krumbeck für die derzeitigen Patrone Isabelle Kühne von Dewitz u. a. aktualisiert.

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen konnten mit Hilfe der Patronin in der nach Entwürfen von F. W. Buttel 1862 eingerichteten Feldsteinkirche realisiert werden, nachdem die Kirche aufgrund der 1990 heruntergestürzten Decke kaum betretbar war.

Auf dem Weg zum Gut stoßen wir zwangsläufig auf den 1832 durch Otto von Dewitz gestalteten Lennepark. Der malerische Park präsentiert sich mit Wasserläufen, Teichen und monumentalen Bäumen.
Überall verlaufen die berühmten Sichtachsen zwischen Herrenhaus, Schmiede, Brennerei, Gutshof und dem Dorf Krumbeck mit seiner Kirche.

Das Gut ist seit dem Kauf 1797 durch Ulrich-Otto von Dewitz mit Unterbrechung von 1945-1996 im Besitz derer von Dewitz. Vom ursprünglich vorhandenen Herrenhaus ist heute noch der an seiner rechten Seite im Winkel von 90 Grad errichtete Küchen- und Wirtschaftsbau vorhanden. Der Altbau des Herrenhauses ist 1952 abgebrannt. Im übriggebliebenen Flügelbau befanden sich zu DDR-Zeiten Flüchtlingsunterkunft, Lehrlingswohnheim und LPG-Küche - gefolgt von Gaststätte „Zum roten Hirsch“ und Wohnungen.
Die nachgeborene Nichte der Dewitz-Familie konnte 1996 nach 5jähriger Verhandlung das Gut „zurück“kaufen. Nach entsprechender Sanierung konnte 1997 Einzug gehalten werden. Heute wird aus dem Gutshaus der stetig wachsende landwirtschaftliche Betrieb Isabelle-Kühne-von-Dewitz-Landwirtschaft verwaltet.

Kontakt
Krumbeck
Feldberger Seenlandschaft
Deutschland

Alte Brennerei
Blick vom Park zum Gutshaus
Ostgiebel mit Grabkapelle
Schlichtes Feldsteingrabmal des letzten Gutsherren

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