20 Jahre Kultur- und Heimatverein Brohm e.V. und 20 Jahre KLEINE GALERIE

18.06.2022

Gaststätte „Brohmer Berge“

Veranstalter: KHV Brohm e.V.

Hinter den beiden Titeln verbirgt sich ein Jubiläum, das der Verein am 18. Juni in der Gaststätte „Brohmer Berge“ begehen möchte.

Begleitet wird diese Veranstaltung von einer neuen Ausstellungseröffnung. Wie immer sind alle Kulturinteressierten und treuen Begleiter dazu herzlich eingeladen. Das Jubiläum bietet Anlass zur Besinnung und über die 20-jährige Geschichte des Vereins Resümee zu ziehen. Unmittelbar nach der Gründung am 13.12.2001 begann die Vereinsarbeit. Aus Brohm, Cosa, Friedland, Hohenstein und Heinrichswalde konnten die ersten Mitglieder gewonnen werden. Von Anfang an war das Programm des Vereins sehr vielschichtig angelegt. Einen Schwerpunkt bildete aber die Gründung der „Kleinen Galerie“ im Vorraum der Brohmer Gaststätte. Insgesamt fanden dort inzwischen 68 Ausstellungen statt.


Von den Laienkünstlern der Region wird diese Ausstellungsmöglichkeit dankbar angenommen. Ein Treffpunkt mit Anziehungskraft ist entstanden, der Brohm und Friedland bekannter gemacht hat.
Darauf beschränkte sich aber das Wirken des Vereins nicht. Nach einem jährlichen Arbeitsplan entwickelten sich im Lauf der Jahre bestimmte Traditionen. Im Gemeindezentrum wurden regelmäßig Buchlesungen regionaler Schriftsteller organisiert, die Kirche wurde zu weltlichen Veranstaltungen gesäubert und genutzt, Exkursionen zu bedeutenden historischen Orten Mecklenburgs geplant, Reiseberichte aus aller Welt vorgestellt, kulturhistorische Vorträge gehalten und auch ohne das ehemals jährliche Staufest wurde die beliebte Stauwanderung weiter durchgeführt.
Viel Zeit benötigte aber auch das literarische Wirken der Mitglieder.

Dabei entstanden: eine Schulchronik von Brohm, eine Jubiläumsschrift über den Ort Hohenstein, die Broschüren „Cosa-Broma Geschichte und Geschichten eines Gutsdorfes“, „Sichtweisen 1“
und als Neuerscheinung, die zur Jubiläumsveranstaltung vorgestellt werden wird, „Sichtweisen 2“ - beide als Würdigung der Aussteller der „Kleinen Galerie“ gedacht.

Allen Beteiligten soll aber auch gedankt werden, den Malern und Fotografen, den langjährigen Helfern beim Aufbau der Ausstellungen, der Stadtverwaltung Friedland für vertrauensvolle Zusammenarbeit,
dem Ortsvorsteher, der Gaststättenleitung, den Musikern und vor allem unserem treuen Publikum.


Egon Oertel