REISEZIELE

Gutshaus Ferdinandshof

© Matthias Brückner, Neuensund

Zwischen 1736 und 1738 richtete Cristoph Ludwig Henrici, Generalpächter der königlichen Ämter Ueckermünde und Torgelow, westlich von Torgelow einen größeren Amtshof ein.

Dieser erhielt von Friedrich Wilhelm I. 1737 den Namen Ferdinandshof. Mitte des 19. Jahrhunderts übernahm das Preußische Kriegsministerium die Domäne und richtete ein Remontedepot ein, wo bis 1945 Pferde für Dienstzwecke ausgebildet wurden. Um 1907 übernahm Benno von Creytz die Domäne. Aus dem Remonteamt entstanden nach dem 2. Weltkrieg staatliche Landwirtschaftsbetriebe. 1946 wurde in Ferdinandshof ein Landeshengstgestüt, als Nebenstelle des Gestütes Redefin eingeweiht. Das Gutshaus wurde 1983 renoviert und diente als Wohnheim für Jungfacharbeiter.

Im Jahre 2008 begannen aber im Auftrag der Gemeinde die Sanierungsarbeiten, die im September 2014 ihren Abschluss fanden.

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Ferdinandshof
Deutschland


Nach 1990 lag die Verantwortung für die denkmalgeschützte Anlage bei der Gemeinde, die umfangreiche Aufräumungsarbeiten leistete. Ein Speichergebäude neben dem Gutshaus ist abgebrannt, die weiteren Wirtschaftsgebäude nutzen die Feuerwehr, ein Jugendclub und die Volkssolidarität, ein Stall wurde zu Wohnraum ausgebaut.
Nach der Sanierung zog die Diakonie Pflegedienst gGmbH in das denkmalgeschützte Gutshaus ein. In der unteren Etage hat der ambulante Pflegedienst mit Tagesbetreuung seinen Platz, im Obergeschoss gibt es drei Appartments und Räume für ein Pflegehotel.

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