REISEZIELE

Gutshaus Ballin

Das Dorf mit seinen knapp 250 Einwohnern ist rings um die zentral stehende Kirche ohne Turm angesiedelt. Garagen, Gartenstücke und Kinderschaukeln sind direkt um die Kirchhofmauer aufgereiht.

Das Gutshaus liegt etwas zurückgesetzt südlich davon. Der eingeschossige Putzbau mit Krüppelwalmdach wurde 1837 vom Pächter Hollin mit 15 Wohnräumen, 2 Badestuben, 4 Kammern und 1 Küche mit 2 Speisekammern sowie 1 Wohndiele errichtet.

Das Domanialgut war von 1810 bis 1945 im Besitz des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz. Das Haus weist als Besonderheit eine barocke achteckige geschlossene Laterne und einen zweigeschossigen sechsachsigen Vorbau auf.

Nach der Enteignung gab es unterschiedliche Nutzungen: Flüchtlingsunterkunft, Kindergarten, Büro des volkseigenen Gutes und Lehrlingswohnheim.

1992 von Dr. H. Kronseder saniert, ging das Gut 1995 an seine Söhne über und ist Standort der Saatzucht Steinach.

Die Dorfkirche stammt aus dem 13. Jh. Nach den Zerstörungen im 30jährigen Krieg wurde sie wieder aufgebaut, jedoch ohne Turm. Dank vieler auch kleiner Spenden der Balliner erhielt die Kirche in den 1990ern eine beheizte Winterkirche unter der Empore. Außen vor der Kirche stehen 2 Stahlglocken aus den 1920er Jahren. Die Sauerorgel ( zuletzt 1924 überholt) ist leider unbespielbar.

Kontakt
Ballin
Lindetal
Deutschland

IN DER NÄHE