Brohm

Besuchen Sie den nördlichsten deutschen Stausee und die kulturhistorisch wertvolle Brohmer Kirche.

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17098 Friedland (Brohm)

Der nördlichste deutsche Stausee befindet sich inmitten der Brohmer Berge, in dem Ort Brohm. Der Name Brohm im slawischen Brohma bedeutet soviel wie Tor, also wohl das „Tor zu den Brohmer Bergen“.
Ob der Stausee seinen Namen wirklich verdient, mag der Besucher selbst beurteilen, idyllisch gelegen ist er allemal. Die deutschen Christen erbauten um 1250 die Brohmer Kirche mit romanischen und frühgotischen Stilelementen.

Nicht nur ihre Gemeinschaft, sondern im besonderen Maße auch die ansässigen Slawen (Brohm slawisch = Torort) wurden in diesem Gebäude christlich geschult. 80 Jahre lag das Dorf Brohm nach dem 30-jährigen Krieg wüst. Unter Christoph von Rieben erhielt die Kirche eine reiche Barockinnenausstattung. Die kulturhistorisch wertvolle Kirche wird seit 1997 durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gefördert.
1969 erfolgte in Brohm die Grundsteinlegung zur ersten Talsperre im Norden. Der Erddamm ist 370 m lang und 12 m hoch. Der 33 ha große Stausee hatte ursprünglich für die Beregnung der Felder zu sorgen, 1972 wurde er fertiggestellt. Seitdem feiert man in Brohm jährlich im Juni das traditionelle Staufest. 1997 erfolgte der Rückbau der Vorsperre und der Bau einer Fischtreppe („Brohmer Wasserterrassen“).

In Brohm finden Sie das „Star Camp“ – einen Naturcampingplatz für Zelte, Wohnmobile und Wohnwagen, so wie für Freizeitgruppen.
Außerdem finden Sie dort Ferienwohnungen und Mietwohnwagen. Tel.: 03968 210068

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