Pavillon in Salow

Wir laden Sie ein, mit Startpunkt an unseren Speicher eine Wanderung vorbei an der Klosterkoppel bis zum schwarzen See umgeben von wunderschöner Natur per pedes oder pedale zu unternehmen.

Herzlich willkommen im Ortsteil Salow der Gemeinde Datzetal.

Wir laden Sie ein, mit Startpunkt an unseren Speicher eine Wanderung vorbei an der Klosterkoppel bis zum schwarzen See umgeben von wunderschöner Natur per pedes oder pedale zu unternehmen.

Heimatverein Salow e.V. in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Brohmer und Helpter Berge gefördert durch:

Kräuterwanderung

Start und Ziel: Speicher Salow, Speicherstraße 7, 17099 Datzetal
Treffpunkt und Start der Wanderung ist am Speicher Salow. Parkplätze für PKW oder Rad sind am Speicher vorhanden. Die Wanderung beginnt Richtung Norden über den Kastanienweg. Es geht vorbei an der Klosterkoppel bis zu einer Weggabelung an der ein Pavillon zu einer kleinen Rast einlädt. Weiter geht die Wanderung der Beschilderung nach zum Schwarzen See. Von dem Biotop führt ein Weg zu ehemaligen Backöfen und durch viel Natur.  

Der Rückweg kann auf demselben Weg erfolgen oder man biegt im Wald links ab, erreicht den Verbindungsweg Salow – Ramelow und wandert südlich zurück zum Startpunkt am Speicher.
Mit Erklärungen und Pausen wird die Wanderung gut 2 Stunden dauern.

Die Siedlung Kloster – ein Ortsteil von Salow

Auf der Karte von 1758 ist als Ortsbenennung „Das Closter“ angegeben.

Im Messtischblatt von 1883 ist „Kloster“ eingezeichnet.

Diese Siedlung wurde um 1750 in der gräflich Hahnschen Zeit gegründet und gebaut. Sie wurde als Pertinenz (Zugehörigkeit) zu Salow verstanden und war folglich kein eigenständiger Ort und schon gar nicht der Ursprung von Salow. Es dürfte sich im Geschmack des Spätbarocks um eine Eremitage (Einsiedelei) gehandelt haben, wo das Leben im mittelalterlichen Kloster idealisiert und nachgestellt wurde. 

Das Kloster lag nordwestlich von Salow zwischen 5 kleinen Seen und Teichen (Schwarzer See, Kuhlen See, Moos See, Gotts Soll und Beucken See) und Buchenwald. Die Fundamente der Gebäude befinden sich heute noch in der so genannten Klosterkoppel Richtung Beseritz am Waldrand. Es handelt sich um einen regelmäßigen rechteckigen Hof, der mit zwei schmalen langen und zwei kurzen Gebäuden bebaut war.  Der 46 x 92m umfassende Hof war an einer Seite geschlossen. Hinter den Gebäuden befanden sich Gärten mit vielen Obstbäumen.  Zum Trocknen von Obst und Gemüse und zum Backen von Brot gab es fünf  Backöfen, kreisrund mit einem Durchmesser von 2 – 3m und einer Höhe von 1,20 – 1,50m. Die Gebäude dienten vorrangig der Unterbringung von Tagelöhnern. Die Unterlagen sprechen von bis zu 200 Bewohnern, die um 1845 hier wohnten. 1910 wohnten nur noch 11 Menschen hier und man gab die Siedlung auf und die Tagelöhner zogen nach Salow. Die Lage von Kloster war so angelegt, dass Sichtkontakt zum Gutshaus und zur Kirche bestand. Der Baumbestand wurde ständig licht gehalten. Unweit südöstlich von Kloster im Salower Wald gibt es in einer Senke eine ringförmige Steinsetzung aus dem 18. Jahrhundert (d.h. im Zusammenhang mit der Gründung von Kloster).   Es ist eine Art Sonnenkultplatz mit Beginn des englischen Einflusses. Heute ist deutlich diese kreisförmige Anlage erhalten und zu sehen. Vor Kloster gabeln sich noch heute die Wege nach Beseritz/Ramelow, Beseritz/Friedland und Salow /Pleetz.

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