Gut Neu Käbelich

Das Gutshaus ist mit Baujahr 1908 eher jüngeren Alters.

Alt Käbelich von seiner ehem. Meierei Neu Käbelich. 1770 als Vorwerk angelegt, hatte der Ort nie eine eigene Kirche. 1951 wurde lediglich der Bau einer Leichenhalle auf dem ortseigenen Friedhof genehmigt.

Dennoch bauten sich die Umsiedler, größtenteils aus dem polnischen Kreis Radom stammend, ein Bethaus, wie sie es von zu Hause gewohnt waren. Erst 1990 ging das Objekt in das Eigentum der Kirchgemeinde über und wurde 2003 umfassend renoviert.1946 wurde Neu Käbelich aufgesiedelt. 59 Neubauern und Flüchtlinge erhielten eine Wirtschaft. Nachdem das Gutshaus nicht mehr als Flüchtlingsunterkunft benötigt wurde, zogen hier Gemeindebüro, Bibliothek und LPG- Verwaltung ein. Im Saal wurden Ernte- und Familienfeste gefeiert.

Das Gutshaus ist mit Baujahr 1908 eher jüngeren Alters. Als elfachsiger Bau mit Mansardendach von dem Domänenpächter Karl Krog errichtet, hat es mit den Maßen von 24,5 x 13 Meter einen für eine selbständige Meierei eher großen Grundriss. Die Pacht des 453 ha grossen Domanialgutes, was sich seit 1921 in Landesherrschaft befand, wurde von seinem Schwiegersohn Arthur Ahrens fortgeführt. Dieser wurde zum Kriegsende im nahegelegenen Wald erschossen.
Nach dem Krieg war im Gutshaus für kurze Zeit eine sowjetische Kommandantur untergebracht.

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